Funkposten

Die Aufgabe der Funkposten besteht darin, bei Rallyes jederzeit die Information weitergeben zu können, wo sich die teilnehmenden Fahrzeuge befinden. Durch die Führung eines Durchfahrtsprotokolls und die ständige Funkverbindung ist es möglich, verunglückte Fahrzeuge zu lokalisieren.

Funkposten können auf der Sonderprüfung einer Rallye als Augen und Ohren des SP-Leiters entlang der Strecke gesehen werden. Obwohl durch neue Technologien, wie Tracking Systeme, das Geschehen in der Rallyeleitung meist sehr gut beobachtet werden kann, sind die Funkposten ein nicht zu ersetzender Teil einer Rallye. Ein Funkposten muss jederzeit wissen welche Fahrzeuge gestartet sind und welche bei ihm vorbeigekommen sind. Im Falle eines Ausfalls kann der fehlende Teilnehmer so schnell lokalisiert werden. In ihrem Bereich sind die Funkposten auch mitverantwortlich für die Zuschauer sowie für erste Maßnahmen bei einem Unfall. Das wichtigste ist jedoch durch die ständige Funkverbindung zum Start, kann die Rettungskette jederzeit aktiviert werden.

 

Die Ausrüstung der Funkposten:

Die Ausrüstung der Funkposten ist ähnlich der Ausrüstung für Flaggenposten. Sie tragen einen flammhemmenden Overall, Gehörschutz wenn notwendig sowie festes Schuhwerk. Ein tragbarer Handfeuerlöscher ist ebenfalls von jedem Funkposten mitzuführen. Im Gegensatz zu den Flaggenposten haben die Funkposten nur zwei Flaggen, nämlich die gelbe und rote Flagge. Für die Erfüllung ihrer Aufgaben ist es natürlich notwendig Schreibzeug für die Führung der Protokolle dabeizuhaben. Für die Kommunikation ist jeder Funkposten mit mindestens einem Handfunkgerät ausgestattet und je nach Standplatz oder Aufgaben mit einer zusätzlichen Autofunkanlage.