ADAC GT Masters 2022

Mit Rekord Zuschauerzahlen ging das Rennwochenende der ADAC GT Masters erneut am Red Bull Ring über die Bühne. Der Trainingstag am Freitag blieb sehr ruhig und ohne große Zwischenfälle

Den Rennsamstag starteten die ADAC GT4 im Qualifying direkt mit einem Einschlag, auf noch leicht nasser Strecke, vor Kurve 6. Der Fahrer blieb unverletzt und das Fahrzeug konnte schnell geborgen werden. Nach der Mittagspause starteten die ADAC GT Masters in Rennen 1 welches, wie oft am Samstag, sehr gesittet ablief. Als das Rennen bereits abgewunken war, schafften es allerdings zwei Fahrzeuge nicht mehr eigenständig in die Box und wurden von unseren S-Wägen wieder zurück geschleppt. Wegen einer Startkollision in der Fanatec GT2 European Series kam das Safety-Car zum Einsatz. Um unserem Team genug Sicherheit zu bieten, fuhr das Feld durch die Boxengasse. Zwei Fahrzeuge wurden mit Hilfe der Traktoren schnell geborgen und das Rennen konnte ohne weitere Unterbrechung beendet werde.

Der Sonntag schien Anfangs ein eher leichter Arbeitstag für uns zu werden. Außer einer kleinen Kollision in Kurve 1 beim Porsche Carrera Cup Deutschland, war es lange ruhig. Der Porsche fuhr eigenständig weiter, gab in Kurve 6 allerdings auf und wurde vom Traktor geborgen, ohne das Rennen zu stören.

Das war allerdings nur die Ruhe vor dem Sturm. Beim letzten Rennen des Tages, der ADAC GT4 ging es schnell zu Sache. In Runde 2 kollidierte ein Aston Martin mit einem KTM X Bow, der Aston schlug in die Leitschiene der Boxenausfahrt ein. Er riss sich dabei das rechte Vorderrad ab, was die Bergung ein wenig kniffliger machte. Mit der Hilfe unseres routinierten S-Wagen Fahrers wurde das Fahrzeug am Überrollbügel befestigt und rasch vom Traktor geborgen. Direkt nach dem Restart verlor einer der Mercedes Power und rollte in Kurve 3 aus. Erneutes Saftey-Car war von Nöten. Das Safety-Car kam rein, die Boxenstopps wurden absolviert und wieder gab es eine Kollision in Kurve 1. Einem der Porsche platzte der Kühler, er rutschte auf seiner eigenen Kühlflüssigkeit aus und krachte in einen Aston Martin. Der Porsche fuhr eigenständig in die Auslaufzone, den Aston mussten wir mit Hilfe des Traktors aus dem Kies befreien. Das Safety-Car konnte nicht mal einparken kam es ein weiteres Mal zur Kollision. Im Kampf um Platz zwei landete ein Mercedes in Kurve 4 im Kies, dazu gesellte sich ein weiteres Fahrzeug. Wieder eine Safety-Car Phase. Auch dieser Restart ging nicht gut aus, in Kurve 4 steckte nochmal ein Fahrzeug im Kies, das Rennen wurde unter dem Safety-Car beendet.

So blieben uns am Ende des Tages noch ein paar Aufräumarbeiten, um alle Fahrzeuge wieder in die Box zu bringen.

Wie jedes Jahr war aber der härteste Gegner der Rennfahrer, die Track Limits. Es gab einige Verwarnungen und auch fast genauso viele Strafen deswegen.

Ein weiteres spannende Rennwochenende ging also bei perfektem Wetter zu Ende. Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr.

 

Fotonachweis © Red Bull Ring

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